

Kinder und Jugendliche, die sich viel bewegen, leben nicht nur gesünder, sie sind auch nachweislich leistungsfähiger. Aber immer weniger Kinder und Jugendliche treiben Sport, Bewegungsarmut ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Das führt automatisch dazu, dass immer mehr Kinder und Jugendliche an Übergewicht leiden. Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts leidet bereits jeder fünfte Jugendliche an Übergewicht.
Vor diesem Hintergrund leistet die Initiative „Basketball macht Schule“ einen wertvollen und nicht ersetzbaren Beitrag. Das Projekt setzt bei Schülerinnen und Schülern der 3. bis 6. Klasse an, begeistert diese für den Basketballsport und schlägt auf diese Weise gewissermaßen „viele Fliegen mit einer Klappe“.
Die Initiative „Basketball macht Schule“ soll bei allen Kindern und Jugendlichen die Freude an der Bewegung und am gemeinschaftlichen Sporttreiben wecken und die Einsicht vermitteln, dass kontinuierliches Sporttreiben verbunden mit einer gesunden Lebensführung sich positiv auf ihre körperliche, soziale und geistige Entwicklung auswirkt. Gleichzeitig kann Basketball Fähigkeiten wie Fairness, Toleranz, Teamgeist, Einschätzen der eigenen Leistung und Leistungsbereitschaft fördern und festigen. Letztlich besteht die Hoffnung, dass viele Kinder und Jugendliche über die Schul-AGs an den Vereinssport herangeführt werden. Und wer weiß, vielleicht sehen wir eines Tages Spitzenspieler in der Basketball-Bundesliga, die sich ihre ersten Sporen über das Projekt „Basketball macht Schule“ verdient haben.
Die Initiative fördert darüber hinaus die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und baut Hemmschwellen und Vorurteile zwischen den verschiedenen Kulturen ab. Sport hat eine integrierende Funktion und fördert das soziale Miteinander – ein wichtiger Beitrag im Sinne der Gewaltprävention.
„Basketball macht Schule“ kann deshalb nicht hoch genug in seinem Wert eingeschätzt werden. Ich danke dem Verein „DEUTSCHE BANK SKYLINERS Frankfurt e.V.“ sehr für sein Engagement und die finanziellen Mittel, die er für die Ausbildung und Bezahlung der Basketball-Trainer zur Verfügung stellt. Besonders lobenswert ist, dass ein Verein gesellschaftliche Verantwortung übernimmt und nicht einfach die Augen vor den Problemen verschließt, die unsere Gesellschaft beschäftigen. Aus diesem Grund unterstützt das Hessische Kultusministerium sehr gerne die Initiative „Basketball macht Schule“ und wünscht allen Beteiligten viel Erfolg.
Herzliche Grüße
Ihre
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Dorothea Henzler
Hessische Kultusministerin